Pressemitteilung: Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953
Weimar, 18.06.2026 - Gestern Nachmittag versammelten sich Mitglieder der Weimarer Kreisverbände von CDU, Junger Union und Senioren-Union vor dem Amtsgericht Weimar, um der Opfer des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 zu gedenken. Eine Gedenktafel an der Fassade des Amtsgerichts erinnert an den Aufständischen Alfred Diener, der dort im Alter von nur 26 Jahren im Zuge der brutalen Niederschlagung des Aufstandes hingerichtet wurde.
„Erinnern heißt auch, die Menschen immer wieder wachzurütteln - nicht nur hinsichtlich dessen, was damals geschehen ist, sondern auch mit Blick darauf, dass die Freiheit, in der wir heute in einem geeinten Deutschland leben, nicht selbstverständlich ist“, so Lennart Geibert, CDU-Kreisvorsitzender und Sprecher für SED-Unrecht der CDU-Landtagsfraktion. „Streiten, anderer Meinung sein, gegen das Handeln der Regierung protestieren - all das ist gelebte Demokratie. Diese Rechte wurden von den mutigen Männern und Frauen damals erkämpft“, so Geibert weiter.
„Dieser Mut verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch ein würdiges Gedenken“, erklärte der Abgeordnete. „Dies aber ist derzeit aufgrund der schlechten Zugänglichkeit der Gedenktafel am Amtsgericht leider nur eingeschränkt möglich“, schließt Geibert. Hier müsse dringend eine Alternative geschaffen werden, um die Sichtbarkeit des Schicksals Alfred Dieners und der Tausenden Aufständischen des 17. Juni zu erhöhen.